let’s talk about: Sicherheit, Sonne und spannende Erfahrungen in Ghana
Manchmal kommen Projekte um die Ecke, bei denen man sich denkt: „Okay, das wird groß.“ Und genau so ein Projekt durften wir bei der instructo Academy in den letzten Monaten begleiten. Es ging nicht nur um irgendeinen Auftrag, es ging um einen Beitrag zur Stärkung des Pharmasektors in Ghana.
Aber was wirklich dahintersteckt, war eine intensive, lehrreiche und ehrlich gesagt auch ziemlich beeindruckende Reise.
Also… let’s talk about.
Wie alles begann…
Die Anfrage kam mit einer klaren Mission: Fachkräfte im Pharmabereich in Ghana sollten gezielt im Bereich Sicherheit geschult werden. Und wer uns kennt, weiß: „genau unser Ding“. Sicherheit ist kein „Nice-to-have“, sondern die Grundlage dafür, dass Arbeit überhaupt nachhaltig funktioniert. Gerade in sensiblen Bereichen wie der Pharmaindustrie.
Schnell war klar: Das machen wir. Und wir machen es richtig.
Also haben wir nicht lange überlegt, sondern einen unserer Experten ins Rennen geschickt: Benjamin. Fachlich top, praxisnah, und jemand, der nicht nur Inhalte vermittelt, sondern Menschen wirklich erreicht. Genau das, was man braucht, wenn man Trainings nicht einfach „abhalten“, sondern wirksam gestalten will.
Ghana, wir kommen
Für Benjamin ging es also nach Ghana, genauer gesagt nach Accra und Kumasi. Zwei Städte, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch beide auf ihre Weise beeindruckend sind.
Accra: pulsierend, lebendig, heiß (wirklich heiß), voller Energie.
Kumasi: etwas ruhiger, aber nicht weniger spannend, mit einer ganz eigenen Dynamik.
Und mittendrin: unsere Trainings.
Die Trainings – mehr als nur Theorie
Der Plan war klar: Schulungen in den Bereichen
- Umgang mit Gefahrstoffen
- Erste Hilfe
- Und weitere Themen
Es ging darum, nicht nur Wissen vermitteln, sondern Sicherheit greifbar machen.
Benjamin hat die Trainings so aufgebaut, wie wir es bei instructo lieben: praxisnah, interaktiv und ohne trockenes PowerPoint-Dauerfeuer.
Sondern mit echten Beispielen, Übungen und dieser Moment, wenn jemand merkt: „Ah, jetzt habe ich es wirklich verstanden.“
Gefahrstoffe – wenn man plötzlich genauer hinschaut
Ein besonderer Fokus lag auf dem Umgang mit Gefahrstoffen. Und hier wurde schnell deutlich: Viele Dinge, die im Alltag „normal“ wirken, haben es in sich.
Plötzlich schaut man anders auf Etiketten. Man versteht, warum bestimmte Schutzmaßnahmen nicht optional sind. Und man merkt: Sicherheit beginnt oft bei den kleinen Dingen.
Es wurde diskutiert, hinterfragt und – ganz wichtig – ausprobiert. Denn Theorie ist gut, aber Praxis ist das, was zählt.

Erste Hilfe – die vielleicht wichtigste Fähigkeit
Wenn es einen Bereich gibt, der wirklich jeden betrifft, dann ist es die Erste Hilfe. Denn hier geht es nicht um Prozesse oder Vorschriften – hier geht es um Menschen.
Und genau deshalb haben wir hier besonders viel Zeit investiert.
Die Teilnehmer haben nicht nur gelernt, was zu tun ist, sondern vor allem wie und das ganz praktisch. Denn im Ernstfall bringt das beste theoretische Wissen nichts, wenn die Handlung nicht sitzt.
Ein großer Bestandteil war die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Und ja, das ist genau der Moment, in dem es zählt. Rhythmus, Drucktiefe, Durchhalten, all das wurde intensiv geübt, bis die Abläufe saßen.
Genauso wichtig: der Umgang mit dem AED (Automatisierter Externer Defibrillator). Für viele anfangs ein „Respekt-Gerät“, nach dem Training aber ein Werkzeug, das Sicherheit gibt. Denn die Geräte sind fast selbsterklärend, man muss sich nur trauen, sie zu benutzen.

Ein weiteres zentrales Thema war die Oberbauchkompression. Also das richtige Vorgehen bei Erstickungsnotfällen. Auch hier wurde klar: Schnelles und richtiges Handeln kann Leben retten.
Natürlich durften auch klassische Maßnahmen nicht fehlen:
- das Anlegen von Verbänden
- die stabile Seitenlage
- das richtige Einschätzen von Notfallsituationen
Es wurde ausprobiert, korrigiert, nochmal gemacht und viel gelacht, z.B. wenn die stabile Seitenlage eher nach einer „kreativer Interpretation“ aussah. Aber genau das gehört dazu.
Was uns besonders wichtig war: die Hemmschwelle zu senken. Viele Menschen haben Angst, im Notfall etwas falsch zu machen. Unsere Botschaft ist klar: Nicht handeln ist fast immer die schlechtere Option.
Am Ende der Trainings war genau das spürbar. Mehr Sicherheit. Mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Und vor allem die Bereitschaft, im Ernstfall wirklich einzugreifen.
Und wenn wir ehrlich sind: Genau darum geht es.

Und dann passierte das, was wir uns immer wünschen
Die Trainings waren voll. Die Teilnehmer waren engagiert. Es wurde gefragt, diskutiert und mitgemacht.
Kurz gesagt: Es hat funktioniert.
Aber der eigentliche Erfolg zeigt sich nicht während des Trainings, sondern danach. In den Gesprächen. In den Rückmeldungen. In den kleinen Momenten, in denen klar wird: Da ist wirklich etwas angekommen.
Und genau das war hier der Fall.
Blick hinter die Kulissen
Nach den Trainings war noch lange nicht Schluss. Im Gegenteil: Dann ging es erst richtig los.
Denn im Anschluss hatten wir die Möglichkeit, die Unternehmen vor Ort zu besichtigen. Und das ist immer einer der spannendsten Teile eines Projekts.
Warum? Weil man sieht, wie die Theorie in der Praxis aussieht.
Hier wurde geschaut, analysiert und vor allem: beraten. Keine erhobenen Zeigefinger, sondern konkrete Tipps und Tricks. Dinge, die sich direkt umsetzen lassen.
Manchmal sind es kleine Anpassungen, die einen großen Unterschied machen. Manchmal braucht es ein Umdenken. Und manchmal reicht schon ein neuer Blick auf bestehende Abläufe.
Was wir mitgenommen haben
So ein Projekt ist keine Einbahnstraße. Natürlich geben wir Wissen weiter, aber wir lernen auch selbst unglaublich viel.
Über andere Arbeitsweisen. Über kulturelle Unterschiede. Und darüber, wie universell das Thema Sicherheit eigentlich ist.
Denn egal ob in Europa oder in Ghana: Am Ende geht es immer um Menschen, die gesund nach Hause kommen sollen.
Und genau das verbindet.
Ein voller Erfolg und erst der Anfang
Wenn wir das Projekt in einem Satz zusammenfassen müssten, dann wäre es wahrscheinlich dieser:
Es war ein voller Erfolg.
Die Teilnehmer haben nicht nur Wissen mitgenommen, sondern auch ein neues Bewusstsein für Sicherheit entwickelt. Und genau das ist das Ziel.
Aber, und das ist das Schöne, wir sind noch nicht fertig.
Wie es weitergeht
Der nächste Schritt steht schon fest: Wir werden das Projekt mit weiteren Online-Trainings fortsetzen.
Und zwar in zusätzlichen, wichtigen Bereichen der Sicherheit. Themen, die genauso relevant sind und das Gesamtbild vervollständigen.
Das bedeutet:
- noch mehr Wissen
- noch mehr Austausch
- und vor allem: nachhaltige Entwicklung
Denn genau darum geht es uns bei der Instructo Academy. Nicht nur einmal schulen und dann „viel Erfolg“, sondern langfristig begleiten.
Ein kleines Fazit (mit einem Augenzwinkern)
Wenn man Benjamin fragt, wie es war, bekommt man wahrscheinlich eine Mischung aus fachlicher Begeisterung und Geschichten über Hitze, Verkehr und spontane Improvisation.
Denn solche Projekte verlaufen selten zu 100 % nach Plan – wenn dann innerhalb einer Woche gleich mehrfach der Strom ausfällt, gehört das eben dazu und macht die Erfahrung umso spannender.
Am Ende zählt jedoch das Ergebnis. Und das kann sich definitiv sehen lassen.
Warum wir solche Projekte lieben
Weil sie zeigen, was möglich ist. Weil sie Menschen zusammenbringen. Und weil sie einen echten Unterschied machen.
Sicherheit ist kein abstraktes Konzept. Sie ist greifbar, erlernbar und vor allem: umsetzbar.
Und genau das durften wir in Ghana wieder einmal erleben.
Wir hoffen das euch dieser kleine Einblick gefallen hat.
Bis zum nächsten mal, wenn es wieder heißt „let´s talk about….“


